Elterninitiative
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Elterninitiative G8

Eine Initiative

schleswig-holsteiner Eltern aus Lübeck


Nächstes Treffen: Montag, 10. Mai um 20.00 Uhr im "Feuerwerk" (Hansestraße 24). Schauen Sie doch vorbei! 

 

Der Gesetzentwurf für G8 + G9 + Y ist im Kabinett beschlossen - aber er wird nicht ohne Weiteres so bleiben. Noch können auch jetzige G8`ler hoffen!


Erster Erfolg!

Am 31. März wurden 3512 von der Elterninitiative gesammelte Unterschriften an Frau Dr. Langer übergeben

 

         

Mit einem Schreiben vom 22. April wurde allen Schulleitern der Lübecker Gymnasien  von uns angeboten, eine gemeinsame Befragung aller Eltern der 5. und 6. Klassen durchzuführen. Ziel war es den Elternwillen quantitativ zu erfassen.

Die Schulleiter von Ernestinenschule und Johanneum lehnten eine solche Befragung ab. Alle anderen Schulen meldeten sich erst gar nicht auf das Anschreiben.

 

Wir über uns

Nach der Übergabe der Unterschriften nahm sich Frau Dr. Langer (Abteilungsleiterin Gymnasien im Kultusministerium) etwa 1,5 Stunden Zeit, um über die Beschwerden zu sprechen, die hinter den gesammelten Unterschriften stecken. Dabei war auch die zuständige Schulaufsichtsbeamte für Lübeck.

Von Frau Dr. Langer wurde auch auf das europäische Ausland (und die anderen Bundesländer) verwiesen, das schon lange G8 hat und dem man sich anpassen müsse. Jeder weiß jedoch, dass andere Länder auch andere Traditionen haben. In Deutschland sind die Schulen nicht für einen Unterricht ausgestattet, der den Nachmittag mit erfasst! Es gibt einfach keine räumliche Ausstattung für Rückzug und Erholung.

Auf die abschließende Frage an Frau Dr. Langer, welche Gründe aus pädagogischer Sicht für G8 sprechen, entgegnete sie: „Warum soll man es nicht machen, wenn man es machen kann.“ Wir fragen uns, warum man etwas, was bis jetzt in Westdeutschland funktioniert hat, verändern muss.

Deutlich wurde auf alle Fälle, dass wir mit Funktionsträgern sprachen, …

… die politische Entscheidungen umsetzen müssen;

… die nicht nur (schön gefärbte) Stellungnahmen von Schulelternbeiräten hören;

… die unsere Bedenken weitertragen werden;

 … darum bemüht sind G8 positiv zu verändern – auch für den Fall, dass G9 wieder möglich wird.

 

Schnell wurde aber deutlich, dass aus ministerialer Sicht vor allem die mehr oder weniger mißlungene Einführung von G8 an den Schulen die Schuld an der unzumutbaren Situation unserer Kinder haben sollte. Dass das Ministerium schon ab September 2008 entsprechende Fortbildungen für die Schulen angeboten hatte, wurde als Erfolg dargestellt. (In anderen Bundesländern wurden solche Maßnahmen nach Frau Dr. Langer erst viel später angeboten.) Was würde man von einem Unternehmen halten, das Produkte anbietet, die nicht funktionieren und dann ständig Rückrufaktionen starten muss?

 

Die Elterninitative wurde von betroffenen Eltern eines Lübecker Gymnasiums ins Leben gerufen. Das aber nicht, weil die Schule schlecht wäre, sondern weil es einer Regelung auf politischer Ebene bedarf, um die Rahmenbedingungen für die derzeitige Durchführung von G8 zu verbessern.

Nach einem Artikel in den Lübecker Nachrichten am 07. Januar 2010 haben sich etliche Eltern an die unten stehende Adresse gewandt und Ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass so eine Aktion gestartet wurde. Einige haben ihre Unterstützung bei weiteren Aktionen angeboten. Weitere haben gute Ideen, wie das Anliegen der Initiative weitergetragen werden kann.

Auf alle Fälle ist es nicht so, dass es eine bestimmte feste Gruppe gibt, aus der die Elterninitiative besteht. Vielmehr handelt es sich zwischenzeitlich um einen Prozess, an dem viele Betroffene in ganz Schleswig-Holstein mitwirken, um das Leben der Kinder zu erleichtern. Dazu gehören neben betroffenen Eltern auch Schulelternbeiräte, ein Psychologe und  Eltern von Viertklässlern, die im kommenden Schuljahr ans Gymnasium wechseln wollen. Und es geht weit über die Stadt Lübeck hinaus.

 

Zwischenzeitlich existiert eine landesweite Vernetzung über den Elternverein Schleswig-Holstein.

www.g9jetzt.de

Aus diesem Grund ist die bisherige Seite "G8 - Netzwerk" geschlossen. 

 


 

 

Worum es uns geht

Seit dem Schuljahr 2008/2009 erleben Jungen und Mädchen ein Gymnasium, das in 8 Jahren zum Abitur führen soll. Die Entscheidung, das so genannte G 8 in Schleswig-Holstein einzuführen, ist nach unseren bisherigen Erfahrungen übereilt und unvorbereitet getroffen worden. Das haben unsere Kinder jetzt auszubaden, indem sie meist eine längere Arbeitswoche haben als mancher Erwachsene. Die Mädchen und Jungen werden so ihrer Kindheit beraubt. Es fehlt jeglicher Freiraum für eine altersgemäße Entwicklung außerhalb schulischen Lernens.

Den eingeschlagenen Weg wollen wir als Eltern nicht mitgehen und uns schützend vor unsere Kinder stellen.

Bei unserer Kritik nehmen wir nicht die Schulen in den Blick. Meist sind sie bemüht Kind gerechte Bedingungen zu schaffen. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich. Doch sind diesen Bemühungen Grenzen gesetzt, die von der Politik festgelegt werden.

Deshalb bitten wir alle jetzt oder zukünftig Betroffenen in ganz Schleswig-Holstein den Brief an den Kultusminister herunterzuladen und ihm zu schicken. Ein 20 cm (!) hoher Stapel liegt schon in Kiel. 

Sorgen Sie bitte darüber hinaus für eine möglichst große Verbreitung des Briefes. Reichen Sie ihn an Freunde, Bekannte, Großeltern, Trainer (!) und alle weiter, die mit Ihren Kindern Kontakt haben, denn nicht nur Eltern erleben die negativen Auswirkungen von G 8 auf die Mädchen und Jungen.

 


Wenn Sie sich an die Elterninitiative G8 wenden wollen, können Sie jederzeit eine E-Mail schreiben an: mi.heinze@freenet.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Impressum: Inhaltlich Verantwortlicher gem. § 10 Absatz 3 MDStV: Michael Heinze -Karpfenstraße 9a - D-23558 Lübeck - Deutschland - E-Mail: mi.heinze@freenet.de